Blauzunge

Geänderte Vorschriften zum Verbringen aus dem Sperrgebiet

Bereits im letzten Fax haben wir auf die Erschwernisse seit 18.5. hingewiesen. Die aktuellen Verbringungsregeln (nur noch impfgeschützte Tiere können aus dem Sperrgebiet) haben – wie zu erwarten – bereits voll auf den Kälberpreis durchgeschlagen.

Wir haben uns erneut an die Politik auf höchster und regionaler Ebene gewandt und hoffen noch auf Erleichterungen.

Bitte beachten Sie für die nächsten Großvieh- und Kälbermärkte (sofern wir keine Erleichterung erreichen):

Alle Tiere, die keinen stabilen Impfschutz haben, können nur innerhalb des Sperrgebietes verbracht werden. Hierzu ist keine Untersuchung erforderlich, aber das Tier muss von der „Tierhaltererklärung zum Verbringen innerhalb des Sperrgebietes“ begleitet sein

ACHTUNG: Bitte schicken Sie die Tierhaltererklärung frühzeitig vor dem Markt per Fax oder Mail an den Zuchtverband.

Wann ist stabiler Impfschutz erreicht (und Verbringen aus der Sperrzone möglich) ?

 Großvieh (Tiere ab 90 Tagen)

Abgeschlossene Grundimmunisierung (zweimalige Impfung nach Angaben des Impfstoffherstellers mit Eintragung in die HI-Tier-Datenbank und anschließende Wartezeit von 60 Tagen

oder anschließende Wartezeit von 35 Tagen und negative Virusuntersuchung

 Kalb (Tiere bis 90 Tage)

Abschluss der Grundimmunisierung der Mutter vor der Belegung (zweimalige Impfung und anschließende Wartezeit von 24 Tagen vor der Belegung):

Voraussetzung ist die entsprechende Tierhaltererklärung mit Bestätigung der Impfung und Biestmilchgabe per Unterschrift des Tierhalters.

 Grundimmunisierung der Mutter während der Trächtigkeit (zweimalige Impfung und anschließende Wartezeit von 28 Tagen):

Das daraus geborene Kalb hat das Restrisiko einer Infektion durch BTV vor der Impfung der Mutter. Es kann deswegen nur mit Untersuchung aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Voraussetzung ist die entsprechende Tierhaltererklärung mit Bestätigung der Impfung und Biestmilchgabe per Unterschrift des Tierhalters und eine negative Virusuntersuchung frühestens 14 Tage vor dem Verbringen.

 Zu einer möglichen Infektion des ungeborenen Kalbes zwischen Besamung und Impfung des Muttertieres liegen nicht ausreichende Erkenntnisse/Ergebnisse vor. Deshalb führt das LGL ab sofort ein amtliches Monitoring für Kälber durch. Bei Teilnahme an diesem freiwilligen Monitoring-Programm entfallen die Kosten der Virusuntersuchung von Kälbern, deren Mütter während der Trächtigkeit geimpft wurden.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme am Monitoring und Kostenfreiheit der Untersuchung:

  • Probe stammt von einem Kalb bis 3 Monate Alter
  • Mutter wurde während der Trächtigkeit geimpft (Impfung in HIT dokumentiert) und
  • Grundimmunisierung mindestens vier Wochen vor der Abkalbung abgeschlossen
  • Kalb hat ausreichend Biestmilch erhalten
  • Im Untersuchungsantrag muss als Kostenträger unter der Option sonstiger Kostenträger
  • „freiwilliges BTV-Monitoring“ angegeben werden.

 

Hinweise für den nächsten Kälbermarkt am Dienstag, 16. Juli 

Anmeldung aller Kälber spätestens am Donnerstag, 11. Juli !!!Mit der Anmeldung brauchen wir dringend die Information, ob Ihre Kälber bereits Impfschutz über Biestmilch haben. Diese Kälber können dann aus dem Sperrgebiet verbracht werden. In der Regel werden es Kälber sein, deren Mütter während der Trächtigkeit geimpft wurden. Hier ist also eine Blutprobe erforderlich.

 

 

    • Je eher wir mit den Anmeldungen einen Überblick haben, umso besser können wir die Vermarktung in dieser extrem schwierigen Situation steuern und in den Griff bekommen.
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    • Blutprobenentnahme bis  Mittwoch, 10. Juli
    • Sammlung der Blutproben am Donnerstag, 11. Juli ab 08:00 Uhr

 

 

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Tierhaltererklärung innerhalb Sperrgebiet

Tierhaltererklärung Impfung in der Trächtigkeit

Tierhaltererklärung vor Belegung

Anleitung-Untersuchungsantrag

Infotafel-Monitoring

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 Gewinner Verlosungskalb

 

   

Unser Verlosungskalb von der Agrar-Schau Allgäu wurde am 25. April den glücklichen Gewinnern übergeben. Das weibliche Zuchtkalb findet bei der Familie Schneider in Kammlach ihr neues Zuhause. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern.

 

 

Die Schürer-Hammon GbR ist Fleckviehzüchter des Jahres

 

 Foto: Ariane Haubner

 

Die Schürer-Hammon GbR ist Fleckviehzüchter des Jahres

Bei der Auswertung der Fachzeitschrift „Fleckvieh“ zum Züchter des Jahres kamen von etwa 14.400 Fleckvieh-Herdbuchbetrieben 309 in die Endauswahl. Mit wiederum deutlichem Abstand hat der Betrieb Schürer-Hammon GbR aus Lehmingen erneut den Siegerplatz errungen und ist damit nach 2018 auch „Fleckviehzüchter des Jahres 2019“.

Ausschlaggebend für den Erfolg waren der geprüfte Bulle Magro aus dem GJ 2012 und die genomischen Jungvererber aus 2017/2018 Harmonie, Helsinki, Herodes, Matchbox, Walint, Wanaka, Wave, Wertheim, Wilkins, Worldcup, Ceres und Zero One; zudem bringt auch die Herdenlebensleistung von 22.843 kg Punkte.

Wir gratulieren den Familien Schürer und Hammon sehr herzlich zu diesem Zuchterfolg.

 

 

 

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